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Am 6. März 2010 am Info-Tisch der Pinneberger Amnesty-Gruppe in der Einkaufspassage der Kreisstadt: Erinnern an Gebrüder ARIEL und GUIDO Sigler Amaya in Kuba, die  bereits 7 Jahre unschuldig im Gefängnis sitzen!

06.03.2010

Sieben Jahre Haft

2.555 Tage = sieben Jahre Gefängnis — und noch kein Ende in Sicht! Im siebten Jahr der Verhaftungswelle in Kuba erinnerte die Amnesty-Gruppe 1002 in der Pinneberger Einkaufspassage an die unschuldig Inhaftierten.

Exakt am 18. März 2003 fand in Havanna die Verhaftung von mehr als 100 Regimekritikern statt, die friedlich für ihre Rechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit demonstriert hatten. In unfairen Eilverfahren wurden die einzelnen Festgenommenen mit bis zu 28 Jahren Haft verurteilt. Heute sind Amnesty International immer noch 55 gewaltlose politische Gefangene namentlich bekannt. Zu ihnen gehören auch die Gebrüder ARIEL und GUIDO Sigler Amaya, um die sich die Pinneberger – sowie weitere Gruppen – kümmern.

Immer dann, wenn die Anonymität aufgebrochen und hinter einer großen Zahl einzelne Menschenschicksale deutlich werden, ist das Interesse an einem Dialog mit uns in Pinneberg schnell geweckt. Auch am Samstag, den 6. März, ließ sich mancher eilige Passant in der Einkaufspassage der Kreisstadt Pinneberg in ein kurzes Gespräch verwickeln. Wem fehlt die Fantasie sich vorzustellen, wie man sich fühlen muss, lediglich für seine Grundrechte auf die Straße gegangen zu sein, um jetzt bereits 7 Jahre unschuldig hinter Gittern zu leben! Ohne menschenwürdige Behandlung! Ohne ausreichende medizinische Versorgung! Ohne bzw. nur geringer Kontakt zu Familienangehörigen! Ohne greifbare Aussicht auf einen fairen Prozess bzw. Entlassung aus einem für miserable Zustände bekannten kubanischen Gefängnis!

Das Engagement von Amnesty International – und insbesondere auch von der lokalen Gruppe in Pinneberg – wurde von vielen Bürgern ausdrücklich gelobt (und meist mit einer Unterschrift unter die ausliegenden Petitionslisten honoriert).

Während der gesamten Geschäftsöffnungszeit (von 10 Uhr morgens bis 16 Uhr am Nachmittag) forderten die Pinneberger Amnesty-Aktiven so manchen Zeitgenossen zum Nachdenken und Mitfühlen auf. Erfreuliche rund 50 Unterschriften unter die Appellbriefe bzw. Petitionslisten konnten so gesammelt (und als ‚Nebenprodukt’ noch eine Studentin als a i – Sympathisantin zur zeitweiligen Mitarbeit in der Gruppe 1002 gewonnen) werden.


Am 6. März 2010 am Info-Tisch der Pinneberger Amnesty-Gruppe in der Einkaufspassage der Kreisstadt: Erinnern an Gebrüder ARIEL und GUIDO Sigler Amaya in Kuba, die bereits 7 Jahre unschuldig im Gefängnis sitzen!